Alpan

Diabetische Polyneuropathie

Die Diabetische Polyneuropathie (DPNP – oder auch nur Diabetische Neuropathie genannt) ist eine der häufigsten Folgeerkrankungen des Diabetes. Wie der Name sagt, handelt es sich um eine

  • durch den Diabetes hervorgerufene Erkrankung („…pathie“)
  • vieler („Poly…“)
  • Nerven („… „neuro“ …),

die sich durch Kribbeln, Brennen, Taubheit und Schmerzen in den Extremitäten bemerkbar macht.

Betroffen sind zuerst meist die Füße. In der Folge kann sich die unangenehme Symptomatik auf Unterschenkel und Hände ausdehnen.

Während anfangs meist die Empfindlichkeit der Nerven erhöht ist und für Kribbeln, Ameisenlaufen und Brennen sorgt, kommt es im späteren Verlauf häufig zu einer reduzierten Sensitivität. Nun dominieren Taubheitsgefühl, eingeschränktes bzw. fehlendes Empfinden von Berührungsreizen und Temperaturunterschieden sowie Schmerzen.

Durch die eingeschränkte Wahrnehmung von Schmerzen werden kleine Verletzungen häufig nicht bemerkt. Das Risiko, am Diabetischen Fuß zu erkranken, erhöht sich deutlich.

So wichtig ein guter Langzeit-Blutzucker (HbA1c-Wert) auch ist: genau so wichtig ist es, Blutzuckerspitzen nach dem Essen zu vermeiden.
Deshalb leiden manche Diabetiker auch z.B. an Herzrhythmus-, Verdauungs-, Blasenentleerungs- oder Erektionsstörungen Auch der sogenannte „stumme Herzinfarkt“ zählt zu den Komplikationen. Denn durch die Nervenschäden werden die sonst alarmierenden Schmerzsignale nicht an das Gehirn weitergegeben.
Rezeptpflichtige Medikamente
Dem Arzt stehen verschreibungspflichtige Medikamente aus den Substanzklassen Antidepressiva, Antiepileptika (ursprünglich gegen Krampfanfälle entwickelt) und Opioide (starke Schmerzmittel) zur Verfügung. Diese wirken über das zentrale Nervensystem und beeinflussen die Reizübertragung von Nervenzelle zu Nervenzelle bzw. die Schmerzwahrnehmung.

So unverzichtbar diese Medikament im individuellen Fall auch sein mögen, so schwierig kann sich deren Einsatz gestalten, z.B. hinsichtlich Verträglichkeit, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Anwendungseinschränkungen wegen Alter und Begleiterkrankungen.

Rezeptfreie Medikamente
Hier steht der Wirkstoff Thioctsäure (in Alpan®), ein körpereigenes Co-Enzym, im Mittelpunkt des Interesses. Durch den an den Krankheitsursachen angreifenden Wirkmechanismus im Sinne einer 3-fach-Wirkung und der besonderen Verträglichkeit wird dieses Präparat bereits von vielen Diabetikern geschätzt.

Eine weitere Option stellt die Substanz Benfotiamin (in milgamma® protekt), ein Vitamin B1-Analogon dar, das den Kohlenhydrat-Stoffwechsel bei Diabetikern optimiert und so ebenfalls der Bildung schädigender Zuckerabbauprodukte entgegenwirkt.

Bedenken Sie immer, dass trotz aller Medikamente eine möglichst optimale Einstellung Ihres Blutzuckers die unverzichtbare Grundlage Ihrer Diabetischen Polyneuropathie darstellt.